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Internationaler Marinekooperation

Katastrophenübung vor Neustadt

Freitag, 03. September 2010

350 Marinesoldaten aus sieben Staaten haben am Mittwoch auf der Ostsee vor Neustadt die Brandbekämpfung auf See geübt.

Beteiligt waren Marineschiffe aus Polen, Großbritannien, den Niederlanden, Belgien, Norwegen, Estland und Deutschland. Unterstützt wurden sie vom Löschkreuzer „Rostock" mit 40 Beamten der Berufsfeuerwehren aus Rostock und Hamburg.

Laut Übungsszenario war rund sechs Seemeilen vor Neustadt im Maschinenraum des deutschen Minentauchereinsatzbootes „Rottweil" Feuer ausgebrochen. Die Flammen griffen demnach auf die daneben liegende „Hinnøy" aus Norwegen über. Es gab zwölf „Verletzte". Das Löschboot der Rostocker Feuerwehr kam gemäß Übungsplan zu Hilfe, löschte mit drei Rohren und half, „Verwundete" in Sicherheit zu bringen. Ziel der Übung war es, die Brandbekämpfung in einem Schiff zu trainieren, aber auch das Zusammenspiel mit Schiffsbesatzungen verschiedener Nationen.

Beobachtet wurde die Übung von Fachleuten des Einsatzausbildungszentrums Schadensabwehr der Marine in Neustadt, die das Szenario entwickelt hatten. Das Zentrum ist die einzige Ausbildungsstätte für die Bekämpfung von Schiffsbränden in Deutschland und wird auch von zivilen Einrichtungen genutzt. Gestern wurde die Übung im Marinestützpunkt Neustadt fortgesetzt.

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