Fahrgastschiff "Alsterwasser"
Wasserstoffantrieb war nicht Brandursache
Mittwoch, 08. September 2010Der verheerende Brand, der am 28. April große Teile des Innenraums des innovativen Fahrgastschiffes „Alsterwasser" verwüstet hat, ist auf fehlerhaft angeschlossene Batterien zurückzuführen.
Das ist das Ergebnis der polizeilichen Ermittlungen zur Unfallursache, die jetzt abgeschlossen werden konnten. „Dabei möchte ich ausdrücklich betonen, dass der neuartige Wasserstoffantrieb unserer ,Alsterwasser‘ mit dem Brand nicht in Verbindung steht", erklärte die Geschäftsführerin der Hamburger ATG Alster Touristik GmbH, Gabriele Müller-Remer, gesten gegenüber dem THB. Bei dem Brand Ende April war während einer Probefahrt auf der Oberelbe ohne Fahrgäste durch glückliche Umstände niemand verletzt worden.
Mit der Reparatur wurde die Bauwerft der „Alsterwasser", die Werft SSB Oortkaten, beauftragt. „Wir rechnen damit, dass das Schiff im November wieder fahren wird", so Müller-Remer. Es werde derzeit überlegt, die Reparaturkosten in Höhe von bis zu 400.000 Euro von der Firma, die die Batterien offensichtlich fehlerhaft eingebaut und angeschlossen hat, einzufordern, so die ATG-Geschäftsführerin.

Sie kennen den THB noch nicht?
Lernen Sie jetzt die Zeitung für die maritime Wirtschaft kennen. In dem THB erhalten Sie täglich exklusive Nachrichten und Hintergrundberichte.
Jetzt gleich bestellen:
- Sie erhalten den THB 14 Tage kostenlos.
- Hier geht es zu Ihrem
14 tägigem Test!








