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Beschwerde gegen Schlickfalle in der Elbe
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Donnerstag, 28. August 2008
Im Streit um den Bau einer sogenannten Schlickfalle in der Elbe bei Hamburg will der Kreis Stade auch nach einer ersten Niederlage vor Gericht nicht aufgeben. Der Kreis werde Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Schleswig gegen das Urteil der ersten Instanz einlegen, kündigte der Stader Landrat Michael Roesberg jetzt an. Das Verwaltungsgericht in Schleswig hatte einen von dem Landkreis geforderten Baustopp abgelehnt. Der Kreis Stade vermutet hinter dem Bau des bis zu zwei Meter tiefen Sedimentfangbeckens in der Elbe vor Wedel einen vorgezogenen Baubeginn für die umstrittene Elbvertiefung.

