Häfen im Nordosten legen leicht zu
17.03.08
Der Güterumschlag in den Seehäfen Mecklenburg-Vorpommerns ist 2007 im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent nur leicht gestiegen. Insgesamt wurden 28 Millionen Tonnen umgeschlagen, 2006 waren es 27,7 Millionen Tonnen, teilte das Statistische Amt in Schwerin mit. Den Angaben zufolge wuchs der Umschlag in Rostock (+ 2,8 Prozent) und Stralsund (+ 1 Prozent), in Wismar (-
0,8 Prozent) und Sassnitz (-2,6 Prozent) ging er zurück. Wie im Vorjahr überwog in den Seehäfen der Import den Export: 15,2 Millionen Tonnen Fracht wurden gelöscht, während 12,8 Millionen Tonnen Ladung an Bord gingen. Bundesweit stieg der Güterumschlag in den Seehäfen bis September 2007 laut Statistischem Bundesamt um 3,5 Prozent.
Den größten Anteil unter den Güterarten in den MV-Seehäfen machten landwirtschaftliche Erzeugnisse mit 5,3 Millionen Tonnen (- 16,4
Prozent) aus, darunter 2,7 Millionen Tonnen Holz und Kork (+ 1,5
Prozent) und 2,5 Millionen Tonnen Getreide (- 29,6 Prozent). Es folgen Steine und Erden mit 3,1 Millionen Tonnen (- 8,4 Prozent) und Mineralölerzeugnisse mit 2,9 Millionen Tonnen (+ 36,5 Prozent).
Experten sagen den Seehäfen in Mecklenburg-Vorpommern eine positive Entwicklung voraus. Verkehrsminister Otto Ebnet (SPD) hatte im Herbst unter Berufung auf die Seeverkehrsprognose des Bundes gesagt, dass sich der Güterumschlag in Rostock, Sassnitz, Wismar und Stralsund bei jährlichen Zuwachsraten um fünf Prozent bis 2025 auf 70 Millionen Tonnen verdoppeln werde.

