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Hapag-Lloyd: ver.di kritisiert Glos

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Freitag, 22. August 2008

Die Gewerkschaft ver.di hat die neutrale Haltung der Bundesregierung im Übernahmepoker um die TUI-Tochter Hapag-Lloyd scharf kritisiert. „Bundeswirtschaftsminister Michael Glos überlässt die Hamburger Arbeitsplätze dem freien Spiel der Großaktionäre und internationalen Anleger", sagte ver.di-Landeschef Wolfgang Rose gestern in Hamburg. Glos (CSU) hatte am Mittwoch erklärt, ein möglicher Verkauf an NOL aus Singapur berühre kein öffentliches Interesse: „Hapag-Lloyd kann kaufen, wer immer es kaufen will." Rose warf Glos eine „schlaffe Haltung" und „neoliberales Gebrumme" vor. „Wer sich da als Minister heraushält, ist ein politischer Hasardeur."