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Machtkampf bei TUI - Neue Kreuzfahrt-Reederei

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Dienstag, 11. März 2008

Mitten im Machtkampf über seinen künftigen Kurs hat der Reise- und Schifffahrtskonzern TUI grünes Licht für ein neues Unternehmen im profitablen Kreuzfahrtgeschäft bekommen. Die EU- Kommission in Brüssel genehmigte am Montag eine Gemeinschaftsfirma von TUI und der Royal Caribbean Cruises. Unterdessen macht TUI-Großaktionär John Fredriksen weiter Druck, um eine Aufspaltung des Konzerns in seine beiden Geschäftsbereiche Tourismus und Schifffahrt zu erreichen. Der TUI-Aufsichtsrat will sich am kommenden Montag
(17.3.) mit den «strategischen Optionen» des Konzerns befassen.
Die «Financial Times Deutschland» berichtete gestern, der norwegische Großreeder Fredriksen habe nach eigenen Angaben weitere Verbündete für eine Zerschlagung der TUI gefunden. «Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir auf der Hauptversammlung die nötige Mehrheit von 75 Prozent haben werden», sagte ein Fredriksen-Vertrauter. Fredriksen, der bisher etwa fünf Prozent der Anteile hält, habe weitere TUI-Papiere gekauft. Fredriksen will mit einer TUI- Zerschlagung die Schifffahrtstochter Hapag-Lloyd voranbringen. Ein TUI-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren. Die Hauptversammlung ist am 7. Mai.
Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht".