Viel Arbeit für Seenotretter
Dienstag, 18. März 2008
Die Angelausflüge auf zwei Kuttern endete am Sonntag für insgesamt 26 Angler mit unfreiwilligen Abschlepptouren. Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Montag berichtete, hatte zunächst ein 17 Meter langer Kutter mit zwölf Anglern an Bord einen Motorschaden erlitten. Das Schiff trieb zehn Kilometer nördlich von Warnemünde manövrierunfähig in der Ostsee und musste vom Seenotkreuzer «Arkona» zur Warnow-Mündung zurück geschleppt werden. Ebenfalls ein Maschinenausfall war der Grund, dass ein Kutter mit 14 Personen an Bord westlich von Rerik im offenen Meer trieb und vom Seenotrettungsboot «Günther Schöps» nach Poel gebracht werden musste. Für solche Hilfeleistungen würden geringe Entschädigungen berechnet, teilte die DGzRS mit.

