Berufsperspektiven trotz Schifffahrtskrise

Die duale Berufsausbildung zum Schiffsmechaniker bietet trotz der angespannten wirtschaftlichen Situation der maritimen Branche weiterhin eine Karriereperspektive.“

Das bekräftigte jetzt die Berufsbildungsstelle Seeschifffahrt e.V. (BBS) bei der Vorlage des Jahresberichts für 2015 in Bremen. Für die Reedereien kann die international einzigartige Ausbildung zum Schiffsmechaniker/in ein Weg zur Förderung des eigenen Nachwuchses sein und als fundierte Grundlage auf dem Weg zum Leitenden Ingenieur oder Kapitän dienen. Während der praktischen Ausbildung zum Schiffsmechaniker lernen die jungen Seeleute den Gesamtschiffsbetrieb kennen. Sie profitieren von dem Erlernten während der gesamten seemännischen Karriere. Das Verständnis für den Gesamtbetrieb Schiff wird in keiner anderen seemännischen Ausbildung so gut gefördert wie während dieser dualen Berufsausbildung.

Auf eine Änderung der Schiffsbesetzungsverordnung, wie auf der 9. Nationalen Maritimen Konferenz in Bremerhaven angekündigt, konnten sich die Partner des Maritimen Bündnisses bisher nicht einheitlich verständigen. Gegen eine Änderung spricht, dass eine weitere Reduzierung der in der Schiffsbesetzungsverordnung vorgeschriebenen Anzahl europäischer nautischer oder technischer Schiffsoffiziere kaum Potenzial bietet, die Beschäftigung und Ausbildung von europäischen Seeleuten zu fördern oder zu schützen. Dafür spricht, dass die geplante Änderung die einzige Chance sein könnte, die vorhandene Beschäftigung unter deutscher Flagge zu sichern.

Um zukünftig die Ausbildungsziele zu erreichen sowie maritimes Fachwissen dauerhaft am Seeschifffahrtsstandort Deutschland zu sichern, muss eine hohe Anzahl an Schiffen der deutschen Handelsflotte im internationalen Verkehr unter deutscher Flagge fahren. Die maritime Ausbildung von jungen Menschen sichert die Zukunft dieser Unternehmen und stärkt die Position auf den globalen Märkten. FBi

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