Einigung über HSH Nordbank offiziell
Die EU-Kommission und die Bundesrepublik Deutschland haben sich nun auch offiziell über die Zukunft der HSH Nordbank verständigt. Fünf Monate nach der informellen Einigung seien die offenen bilanzrelevanten Fragen geklärt, teilte die HSH Nordbank am Montag in Hamburg mit.
Inhaltlich bleibt es bei den bereits bekannten Eckwerten: Die Bank darf Schiffskredite in Höhe von 6,2 Milliarden Euro an die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein abgeben. Ein Volumen von weiteren zwei Milliarden Euro mit problematischen Darlehen ist über den Markt zu veräußern. Welcher Anteil aus dem freien Verkauf auf die Schiffsfinanzierung entfällt, steht noch nicht fest. Im Gegenzug muss die Bank innerhalb von zwei Jahren verkauft oder abgewickelt werden. Weil sich die Detailverhandlungen mit der EU länger als geplant hinzogen, musste die Bank ihre für den 24. März anberaumte Bilanz-Pressekonferenz vorläufig absagen. Sie soll nun am 9. Juni nachgeholt werden. lno/fab
