Shell storniert 4,6-Milliarden-Deal
Der niederländische Ölkonzern Shell ließ nun den Bauauftrag für drei Floating-LNG-Einheiten (FLNG) platzen. Die südkoreanische Werft Samsung Heavy Indus tries plante mit Einnahmen in Höhe von 4,6 Milliarden US-Dollar. Grund für die Annullierung des Vertrags sei laut der asiatischen Werft die Verschlechterung der Marktsituation. Der Deal wurde im vergangenen Jahr unterzeichnet, die Fertigstellung war für November 2023 geplant. Insgesamt sollten drei FLNG-Units an Shell Gas & Power Development in den Niederlanden ausgeliefert werden. Ihr Einsatz war im Zuge der mobilen Erdgasförderung vor Australien geplant. Ein Sprecher von Shell bestätigte, dass das geplante „Browse“-Konzept auch vonseiten der Joint-Venture-Partner nicht länger gewollt sei. Im März zweifelte Woodside Pe troleum bereits an der Nachfrage für den abgebauten Brennstoff. Eine weitere Hiobsbotschaft für Samsung nach der kürzlich erfolgten Ankündigung, Stellen zu reduzieren (THB 12. April 2016). flu