Fred. Olsen erweitert Angebote
Die norddeutschen Hafenstädte sind für britische Kreuzfahrtgäste ein beliebtes Reiseziel.
Die norwegische Kreuzfahrtreederei Fred. Olsen Cruises mit Sitz in Ipswich (UK) nimmt in diesem Jahr gleich viermal Kurs auf Flensburg, ebenso auf Lübeck, Hamburg und Bremen. Die Reisen laufen unter dem Motto „German Waterways“.
Die „Braemar“ hatte im vergangenen Jahr ihre Premiere erlebt. Am Montag steuerte das 195 Meter lange Kreuzfahrtschiff mit 774 Passagieren im Rahmen einer 10-Nächte-Tour zu vier deutschen Hafenstädten auch wieder Bremen an. Heute Abend wird die „Braemar“ die Hansestadt wieder verlassen und dann wieder Kurs auf den Einstiegshafen Dover nehmen. Das Columbus Cruise Center Bremerhaven (CCCB) ist bei der Abfertigung des Kreuzfahrtschiffes mit eingebunden und übernimmt dabei in Bremen unter anderem Aufgaben im Bereich des Sicherheitsdienstes, sagte Veit Hürdler, Geschäftsführer vom CCCB, dem THB. Am 3. Juli wird die „Braemer“ abermals in Bremen festmachen, am 8.August kommt die „Boudicca“ und am 27.September das Schwesterschiff, die „Black Watch“. Für das nächste Jahr hat Fred. Olsen Cruises eine weitere Aufstockung auf dann insgesamt sechs Reisen angekündigt.
Die unter Bahamas-Flagge fahrende „Braemar“ wurde 1993 auf der spanischen Werft Union Naval de Levante für die Crown Cruise Line als „Crown Dynasty“ gebaut und war bei der Ablieferung 163,8 Meter lang. Im Jahr 2001 erwarb Fred. Olsen Cruises das Kreuzfahrtschiff und ließ es 2008 bei der Hamburger Werft Blohm + Voss Repair um eine 31,20 Meter lange Mittschiffssektion verlängern, die seinerzeit von der Bremerhavener Schichau Seebeck Shipyard gefertigt wurde. Heute bietet das 195,92 Meter lange und 22,5 Meter breite Kreuzfahrtschiff bis zu 929 Passagieren auf sieben Decks Platz in 485 Kabinen. CE/fab