MSC: Milliarden-Deal mit STX
MSC Cruises baut seine Flotte weiter aus. Wie der französische Regierungssprecher Stéphane Le Foll am Mittwoch bestätigte, hat die in der Schweiz ansässige Reederei vier neue Kreuzfahrtschiffe bei der französischen STX Werft in Auftrag gegeben.
Das Auftragsvolumen für das Quartett solle bei rund 4,5 Milliarden US-Dollar liegen. Gebaut werden alle Schiffe bei der STX Werft in Saint-Nazaire, die bereits an vier großen Luxuslinern für MSC Cruises arbeitet. Die Ablieferung der vier Neubauten könne bis 2026 erfolgen.
Bereits im Februar dieses Jahres hatte MSC Cruises mit der STX Werft einen Vertrag über zwei Schiffe der Meraviglia-Klasse unterzeichnet und damit seine Bemühungen um einen weiteren Flottenausbau unterstrichen (THB 4. Februar 2016). Auf den 313 Meter langen Luxuslinern, die als Ganzjahresschiffe für alle Wetterverhältnisse ausgerüstet werden, stehen 2444 Gästekabinen für bis zu 4900 Passagiere zur Verfügung. Die Cruiser sollen im Oktober 2019 und im September 2020 ausgeliefert werden. Der Wert der beiden Schiffe wurde auf zusammen 1,6 Milliarden Euro beziffert. Derweil lässt auch Mitbewerber Carnival Corp. fünf neue Kreuzfahrtriesen bei Fincantieri bauen (THB 5. April 2016).
Erst Anfang der Woche hatte MSC Cruises mitgeteilt, die Türkei aus ihrem Programm für den Sommer 2017 und den Winter 2017/2018 zu streichen und stattdessen bei insgesamt 18 Hafenanläufen auf Destinationen in Griechenland zu setzen (THB 6. April 2016). bre
