„Flinterstar“ wird geborgen

Der im Oktober 2015 nach einer Kollision mit einem Produktentanker vor Zeebrugge gesunkene niederländische Mehrzweckfrachter „Flinterstar“ (IMO 9243758) wird geborgen.

Nach THB-Informationen wird ein belgisches Konsortium unter Leitung des Spezialunternehmens Saldis Salvage die Aufgabe übernehmen. Dabei erwartet die Fachleute eine anspruchsvolle Aufgabe. Denn die 2002 gebaute, 130 Meter lange und 17 Meter breite „Flinterstar“ der niederländischen Reederei Flinter ist inzwischen in zwei Teile zerbrochen. Das mit 3000 Tonnen Stahl sowie 140 Tonnen Kranbauteilen beladene Schiff liegt auf einer Sandbank. Um die Bergung des Frachters entspann sich in den zurückliegenden Monaten ein wahrer Krimi. Die Reederei, die den Frachter schon sehr früh nach der Havarie zum „total loss“ erklärt hatte, wurde zweimal per Gerichtsbeschluss zur Bergung aufgefordert. Die Wrackbeseitigung, bei der auch ein Schwimmkran zum Einsatz kommt, wird bis Herbst dauern. EHA/PSA

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