Traditionsschiffe: Kritik bewirkt jetzt Kompromiss

Die Neufassung der Verordnung für Sicherheit auf Traditionsschiffen ist bei den meisten Schiffseignern auf Zustimmung gestoßen.

Zu dieser Einschätzung kommt Till Braun vom Hamburger Museumshafen Oevelgönne. Wörtlich sagte er: „Aus Sicht der Mehrzahl der Traditionsschiffer ist durch konsequente fachliche Zuarbeit ein Kompromiss herausgekommen, mit dem sie leben können.“

Allerdings werde die Verordnung einigen Eignern sicher auch Bauchschmerzen bereiten, räumte er ein. Zuvor hatte sich auch der Wismarer SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Junge zufrieden mit dem gegenwärtigen Stand bei der Verordnung gezeigt, die gerade 2017 für große Verärgerung in der Traditionsschiffer-Szene, aber auch bei verschiedenen Politikern in Norddeutschland gesorgt hatte. Diese massive und konsequente Kritik am Inhalt der Verordnung und am Vorgehen des Bundesverkehrsministeriums schien am Ende ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben, ergänzt Junge. Nach mehreren Verhandlungsrunden habe das Ministerium Einsicht gezeigt und die kritischen Passagen der Sicherheitsverordnung geändert. Wenn alles im Zeitrahmen bleibe, könnte die überarbeitete Verordnung voraussichtlich zum Hamburger Hafengeburtstag im Mai gelten.

Derzeit seien die Traditionsschiffer aufgefordert, die genauen Kosten festzustellen, die sich aus der Umsetzung der neuen Verordnung für das jeweilige Fahrzeug ergeben. EHA/dpa

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