Energiewende braucht Kommunen

AK-Küste-Vorsitzender Philipp Murmann (l.) und die ehemalige CDU-Politikerin Katherina Reiche, Foto: AK Küste
Für den Erfolg der Energiewende ist vor allem auch die Innovationskraft kommunaler Unternehmen notwendig. Davon ist der AK Küste überzeugt.
„Die Energiewende ist dezentral. Kommunale Unternehmen sind deswegen ein wichtiger Partner – nicht nur, weil wir hohes Vertrauen beim Bürger vor Ort genießen, sondern auch, weil wir entsprechend über viel Know-how verfügen“, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), Katherina Reiche, auf der jüngsten Sitzung des AK Küste der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in Berlin deutlich. Reiche warb deshalb besonders für sichere Investitionsbedingungen beim Ausbau und der Ertüchtigung der Verteilnetze: „Ohne stabile Verteilnetze kann die Energiewende nicht gelingen.“
Deswegen seien die bisher vorgesehenen Maßnahmen in der Anreizregulierungsverordnung aus kommunaler Sicht unzureichend und sollten nachgebessert werden. Das neue Ausschreibungsverfahren beim EEG lobte die ehemalige Parlamentarische Staatssekretärin. Gleichzeitig mahnte sie aber auch an, die vorgesehenen Ausbau-Korridore einzuhalten und die Akteursvielfalt auch durch ein schlankes Ausschreibungsdesign zu erhalten. Die Windenergiebranche hat im Gegensatz zu Reiche massive Vorbehalte gegen die in der EEG-Novelle vorgegebenen Ausbauziele. pk