Hafenluft statt Klassenzimmer

Einmal Hafenluft schnuppern und dabei altersgerecht die maritime Welt und ihre unterschiedlichen Ausbildungsberufe kennenlernen: Der Brunsbütteler Elbehafen macht es möglich. Mit finanzieller Unterstützung des Kreises Dithmarschen ist in Kooperation mit der Volkshochschule Brunsbüttel der außerschulische Lernort Elbe hafen entwickelt worden. Ziel ist es, das Interesse junger Nachwuchskräfte an einem Hafenberuf zu wecken. Anfang Mai war die vierte Klasse der Grundschule St. Margarethen zu Gast.

Jeder Besuch startet mit einer speziell für den Lernort erstellten Präsentation, auf die eine Hafenführung von den Auszubildenden folgt. Ausgerüstet mit festem Schuhwerk, Helm und Weste sind die Kinder mittendrin im Geschehen und können hautnah erleben, wie ein Hafen funktioniert. Begleitet wird der Trip durch ein mobiles Lernmodell. Für Schüler ab der sechsten Klasse gibt es Stellwände mit Informationen. Für die Jahrgänge darunter wird eher mit spielerischen Elementen wie Sitzwürfeln, einem Puzzle oder einer Art Baukasten, aus dem sich der Hafen nachbauen lässt, für den Nachwuchs geworben.

„Mit dem außerschulischen Lernort übernehmen wir als Brunsbüttel Ports soziale Verantwortung und stellen uns den regionalen demografischen Herausforderungen“, sagte Frank Schnabel, Geschäftsführer von Brunsbüttel Ports und der Schramm Group. Es gehe letztlich darum, viele junge Schulabsolventen und spätere Fachkräfte, die es häufig in die Großstädte zieht, zu halten. Schnabels Firmengruppe arbeitet mit Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführenden Schulen zusammen und unterstützt diese bereits während der Schulzeit mit praxisrelevanten Inhalten.

Bis heute haben bereits über 750 Kinder und Jugendliche dieses Angebot genutzt, mit dem sie die maritime Welt und ihre Ausbildungsberufe kennenlernen. jpn/acw

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