Bordbesuch - Der THB Podcast

Interview mit Anke Wibel und Sören Wichmann vom Internationalen Seemannsclubs „Duckdalben“

Auch der „Neue“ hat große Pläne

Foto: Arndt

Mit Chefredakteur Eckhard-Herbert Arndt sprechen die Geschäftsführer des Internationalen Seemannsclubs „Duckdalben“ im Hamburger Hafen, Anke Wibel und Sören Wichmann, über ihre sehr wertvolle Arbeit zugunsten der Seeleute, deren Schiffe Deutschlands größten Seehafen anlaufen. Der 28-jährige Seemannsdiakon Sönke Wichmann trat erst kürzlich seinen Dienst an. Er wird der Nachfolger von Jan Oltmanns (65), der im August in den Ruhestand gehen wird. Er wird im Rahmen einer größeren Feier offiziell verabschiedet. Oltmanns ist Duckdalben-Urgestein und Mann der ersten Stunde dieser weit über Hamburg hinaus bekannten Einrichtung.

Ebenfalls Duckdalben-„Urgestein“ ist auch Diakonin Anke Wibel, die bereits seit 1995 an Bord des Clubs ist, und gemeinsam mit Jan Oltmanns sowie den vielen Mitarbeitern ein starkes Team bildet.

Anke Wibel und Sören Wichmann sprechen im neuen „Bordbesuch“ unter anderem über die Finanzierung des Duckdalbens, die Corona-Pandemie, den Krieg in der Ukraine und vieles mehr. Es lohnt sich also, am „Duckdalben“ festzumachen.

Podcast mit Frank Schnabel (Folge 2)

Foto: Arndt

Für den Neubeginn einer festen, regelmäßigen Fährverbindung zwischen den beiden Unterelbehäfen Brunsbüttel in Schleswig-Holstein und Cuxhaven in Niedersachsen tritt Frank Schnabel, Vorsitzender des Gesamtverbands Schleswig-Holsteinischer Häfen (GvSH) ein.

Im jüngsten THB-Podcast-Format „Bordbesuch“ begründet Schnabel seinen Vorstoß mit den nach seiner Überzeugung wichtigen, positiven Impulsen für die Wirtschaft und den Tourismus in der Unterelbe-Region in den beiden norddeutschen Bundesländern durch eine solche Verbindung. Die letzte Fährachse zwischen den beiden Häfen, geführt unter dem Namen Elbferry, musste nach gut neun Monaten im Dezember 2021 ihren Betrieb einstellen. GvSH-Chef Schnabel sagt, dass er sich „kreative Lösungen“ für einen solchen Neustart wünsche. Ob für einen solchen Reset auch eine Bundes- oder Landesbeteiligung in Erwägung gezogen werden soll, könne er, Schnabel, zwar nicht sagen. Doch Tatsache sei auch, dass die bisherigen, rein privatwirtschaftlich getragenen Vorstöße für eine solche Elbfähr-Verbindung sich gerade in der kritischen Startphase nicht eigenständig getragen haben. Auch das sei wichtig bei einem Neustart: Eine Verbindung mit zwei Fähren, so dass von vorneherein eine hohe Abfahrtsdichte gewährleistet wird.

Frank Schnabel geht in dieser Folge zudem ausführlich auf den 10. Schleswig-Holsteinischen Hafentag ein, der am 30. März in Kiel in Präsenzform stattfindet. Viel Spaß beim Reinhören.

Podcast mit Frank Schnabel (Folge 1)

Foto: Arndt

Es wird sich viel verändern in den kommenden Monaten und Jahren  im Unterelbehafen Brunsbüttel. Den entscheidenden Anstoß dazu gab kein geringerer als Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in seiner geschichtsträchtigen Regierungserklärung  vom 27. Februar.

In dieser Rede vor den Abgeordneten des Deutschen Bundestages, live übertragen im deutschen Fernsehen, gab Scholz auch das „grüne“ Licht für den Bau von gleich zwei LNG-Importterminals für Deutschland. Eine Anlage wird in Brunsbüttel entstehen, die andere in Wilhelmshaven.

Frank Schnabel, Chef des Hafens Brunsbüttel und Mitglied der Geschäftsführung der mittelständischen Schramm Group, einem maritimen Dienstleister mit rund 600 Mitarbeitern, war gerade beim sonntäglichen Familien-Brunch als er per SMS von Freunden und Weggefährten über diese Ankündigung informiert und zugleich beglückwünscht wurde. Wie der 55-jährige Manager diesen Moment erlebte und was das jetzt alles für den maritimen Standort Brunsbüttel nach sich ziehen wird, das erzählt der leidenschaftliche Marathonläufer im aktuellen THB-Podcast „Bordbesuch“. Und auch das erfahren wir von Frank Schnabel: Dass ihn die Nachricht vom Kriegsausbruch in der Ukraine, mitten in Europa, zutiefst erschüttert.

Am Mittwoch der gleichen Woche folgt dann eine Fortsetzung des Gesprächs mit THB-Chefredakteur Eckhard-Herbert Arndt. Dann geht es um den 10.Schleswig-Holsteinischen Hafentag, die Lage der Seehäfen im Land zwischen den Meeren und weitere Themen.

Mit anderen Worten: Spannende Einsichten und Aussagen. Ein „Bordbesuch“ beim THB lohnt sich also.

Interview mit Daniel Friedrich von der IG Metall Küste

Daniel Friedrich ist seit Dezember 2019 Chef der auf die norddeutschen Bundesländer ausgerichteten Gewerkschaftsorganisation IG Metall Küste.

Im zweiten Teil des THB-Gesprächs mit Friedrich geht er jetzt dezidiert auf die Lage der deutschen Schiffbau- und Zuliefererindustrie ein.

Willkommen an Bord – einfach mal reinhören!

THB-Podcast - Ukraine-Sonderfolge - IG Metall Küste aktiviert den „Helfen“-Modus

mit Daniel Friedrich - Chef der IG Metall Küste

Foto: Wygand

Der am 24. Februar durch Russland auf die Ukraine entfesselte Überfall beschäftigt auch den Chef der Gewerkschaft IG Metall Küste, Daniel Friedrich, intensiv.

Das räumte Friedrich, der seit Dezember 2019 die auf die norddeutschen Bundesländer ausgerichtete Gewerkschaftsorganisation führt, im aktuellen Podcast mit dem THB ein. Er soll am 9.März auf der Homepage abrufbar sein.

Angesichts der geradezu rasant verlaufenden Entwicklung in diesem bewaffneten Konflikt hat sich der THB dazu entschlossen, Friedrichs aktuelle Aussagen zum Themenkomplex „Ukraine-Krieg“ aus dem Gesamtgespräch herauszulösen, um sie gesonderten Podcast auf der Redaktionswebsite zu platzieren. Er, Friedrich, fühle sich seitdem einfach nur „unheimlich ohnmächtig“ und er sei „unheimlich traurig“. Inzwischen sei bei der IG Metall Küste alles auf den „Helfen“- Modus umgeschaltet worden. Friedrich: „In unseren Geschäftsstellen und unserer Bezirksleitung sammeln Kolleginnen und Kollegen Materialien: von der medizinischen Versorgung bis hin zu Kleidung.“ Zudem habe der übergeordnete Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) auch ein Spendenkonto eingerichtet. Man sei zudem sehr bedacht darauf, dass „alles gut vor Ort auch wirklich ankommt“.

Im Teil 2 des THB-Gesprächs mit Friedrich geht er dezidiert auf die Lage der deutschen Schiffbau- und Zuliefererindustrie ein.

Ukraine-Konflikt: Zu Lande, zu Wasser und in der Luft

Russlands Angriff betrifft auch die Transport- und Logistikwirtschaft

Von einer „Zeitenwende“ sprach Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Sonntag (27.Februar 2022) in seiner Regierungserklärung vor dem Deutschen Bundestag angesichts des vom russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin angeordneten Überfalls auf das souveräne  Nachbarland Ukraine am 24. Februar.

Es steht seitdem  sehr viel auf  Spiel, nämlich der Weltfrieden. Welche Folgen die seitens des Putin-Regimes  von langer Hand vorbereitete Aggression auf die globale  Transport- und Logistikwirtschaft mit all ihren Verkehrsträgern, aber auch die Energiewirtschaft haben könnte, das erörterten am Montag (28.Februar) die Chefredakteure der in der DVV Media Group verankerten Publikationen Deutsche Verkehrs-Zeitung (DVZ) , Sebastian Reimann, Kai Eckert vom Energie Informationsdienst, Timon Heinrici, Chefredakteur Rail Business, sowie Eckhard-Herbert Arndt vom Täglichen Hafenbericht (THB). Die Moderation des Podcasts lag dabei in den Händen von Carla Westerheide, Logistik-Redakteurin bei der DVZ.

Die DVV Media Group hat mit dieser besonderen Podcast-Aufzeichnung zugleich ein Stück eigene Verlagsgeschichte geschrieben. Denn erstmals wurde die Fachkompetenz verschiedener Fachredaktionen und der dazugehörigen Fachpublikationen zu einem klar umrissenen, aktuellen Thema  im Informationsformat  Podcast gebündelt.

Er wird auf den entsprechenden Kanälen der genannten Objekte zur Verfügung gestellt. Die Zuhörer erwartet die Ausleuchtung des komplexen Sachverhalts aus mehreren Blickwinkeln.

Für die  an diesem Podcast beteiligten Kollegen stand  danach jedenfalls  fest: Neuauflage gut vorstellbar.

Und wie hat Ihnen das Format gefallen? Wir freuen uns auf Ihre Reaktionen.

Interview mit Gesa Rädeker

Bord-Managerin auf „Cap San Diego"

Jedes Schiff hat eine Seele. Und wohl dem, wenn es auch eine „gute Seele“ ist. Auf Gesa Rädeker (52) trifft genau das zu. Seit rund 17 Jahren kümmert sie sich um das Bordmanagement auf dem ehemaligen Stückgutfrachter „Cap San Diego“ . Im letzten Jahr konnte das Schiff seinen 60.Geburtstag feiern. Die „Cap San Diego“ ist eine echte Hamburgerin: In der Hansestadt gebaut und Jahrzehnte für die Reederei Hamburg Süd unterwegs. Sie war Teil einer Sechser-Serie. Seit 1983 ist sie ein stolzer Museumsfrachter, und zwar voll fahrbereit. In der sechsten Aussendung des THB-Bordbesuchs berichtet Gesa Rädeker über ihre spannende Arbeit auf diesem besonderen Schiff, die weiteren Pläne und vieles mehr. Keine Frage: diese Hör-„Seereise“ wird sich lohnen.

Interview mit Dr. Martin Dirksen-Fischer

Leiter von Hamburg Port Health Center (HPHC)

Wussten Sie eigentlich, dass der Hafenärztliche Dienst in Hamburg nicht nur für den Seehafen zuständig ist, sondern das er sich auch um den Flughafen der Hansestadt kümmert?

Darüber und noch über viele weitere  interessante Details dieser Einrichtung berichtet Dr. Martin Dirksen-Fischer im nächsten THB-Bordbesuch, der ab Mittwochmorgen auf der Redaktions-Website abrufbar ist. Mit Dirksen-Fischer, der seit zehn Jahren diese wichtige Einrichtung leitet, bringt der THB den zweiten Podcast in diesem Jahr – und weitere sind aktuell in der Planung. Neugierig geworden? Dann kommen Sie doch gerne auch zum „Bordbesuch“ beim THB.
Frohes Zuhören.

Interview mit Tobias Kaiser von der Deutschen Seemannmission in Kiel

Tobias Kaiser ist seit 2020 Seemannsdiakon bei der Deutschen Seemannsmission in Kiel .

Neues Jahr, neue Podcast-Aufzeichnungen. Zum ersten „THB-Bordbesuch“ im neuen Jahr hat sich jetzt Tobias Kaiser, Seemannsdiakon im Ostseehafen Kiel, eingefunden. Mit Chefredakteur Eckhard-Herbert Arndt spricht der 39-Jährige über seine sehr wertvolle Arbeit zugunsten der Seeleute. Als Kaiser im Frühjahr 2020 in Kiel begann, kam er sofort mit dem Thema Corona in Berührung. Dazu gehört inzwischen auch das Impfen. Dieser „Bordbesuch“ ist der Auftakt zu weiteren Gespräche in diesem Jahr. Willkommen an Bord – einfach mal reinhören!

Interview mit Christine Beine von Hamburg Cruise Net (HCN)

Es ist wieder soweit: Der THB bekommt Bordbesuch. Im nunmehr dritten Podcast spricht Christine Beine von Cruise Net Hamburg.

Wohin entwickelt sich die Kreuzfahrt-Branche am Standort Hamburg? Was machen die Reedereien in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz?

Interview mit Alfred Hartmann vom Verband Deutscher Reeder (VDR)

Der Reeder Alfred Hartmann ist seit 2015 Präsident beim Verband Deutscher Reeder (VDR).

Mit dem 2. Dezember, dem Tag der Mitgliederversammlung sowie den Wahlen zum neuen Präsidenten des VDR, endet auch die Ära Alfred Hartmanns an der Spitze des Verbands.
Sechs Jahre und damit zwei Amtsperioden führt der heute 74-Jährige die Spitzenorganisation der deutschen Handelsschifffahrt. Anlass genug für den THB, um mit dem Leeraner Schifffahrts-Urgestein über sein Wirken im Verband, aber auch die vielen Jahrzehnte als erfolgreicher Gründer und Chef einer mittelständischen Reederei-Gruppe sowie seine  Zeit als Kapitän im Rahmen eines Podcasts zu sprechen. Im 2. THB-Podcast, erfahren Sie mehr über Alfred Hartmann, aber auch über die Ausbildungssituation der deutschen Handelsschifffahrt, die rasanten technischen Veränderungen in der Schifffahrt oder die weltweite Piraterie.

Interview mit Claus Brandt vom Deutschen Maritimen Zentrum (DMZ)

Der Schifffahrtsexperte Claus Brandt ist seit August 2020 Geschäftsführer des Deutschen Maritimen Zentrums (DMZ) mit Sitz in Hamburg.

Zuvor war er als Leiter Maritime Wirtschaft und Managing Partner Region Nordost bei der PricewaterhouseCoopers GmbH (PwC) Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Hamburg tätig. Das DMZ ist ein unabhängiger, öffentlich finanzierter, branchenübergreifender „Thinktank“. Zum Mitgliederkreis gehören der Bund (vertreten durch das Bundesverkehrsministerium), die norddeutschen Bundesländer sowie die großen maritimen Verbände.