Personalqualität bestimmt Markterfolg

Für die Reederei Hapag-Lloyd stellt eine auf Nachhaltigkeit angelegte Personalentwicklung eine tragende Säule der langfristigen Wachstumsstrategie dar.

Darauf wies Richard von Berlepsch, Managing Director Ship Management, am Dienstag in Hamburg hin. Denn nur mit gut ausgebildetem Fachpersonal, ganz gleich, ob auf der Brücke, im Maschinenbereich oder beim Deckspersonal, könne auch ein qualitativ hochwertiges Transportprodukt angeboten und erfolgreich vermarktet werden. Aktuell erfolgt von Hamburg aus das Crew Management für gut 1340 Seeleute. Gut 600 von ihnen sind Deutsche beziehungsweise stammen aus einem Land der EU. Von Berlepsch: „Diese Mitarbeiter sind ausschließlich im Management-Level angesiedelt.“ Die übrigen Mitarbeiter des seefahrenden Personals stammen von den Philippinen. Weil die Reederei stets auf hohem Niveau ausgebildet hat, auch in Krisenjahren, ist die Altersstruktur gerade der deutschen beziehungsweise der EU-Crew-Mitglieder sehr gesund aufgebaut. Die Reederei lege großen Wert darauf, die Bordmitarbeiter langfristig zu halten. Das entsprechende Engagement reiche von der Bezahlung über soziale Zusatzleistungen bis hin zur allgemeinen Wertschätzung. Was zunächst profan klinge, sieht von Berlepsch als Verpflichtung: „Jeden Seemann sehen wir als wichtigen Teil unseres Managements an – und nicht bloß als Ausführenden.“

Die Attraktivität der Reederei als potenzieller Arbeitgeber, gerade wenn es um eine Ausbildung in einem Bordberuf geht, sei weiterhin hoch. „Wir haben sehr gute Bewerberanzahlen und können uns die Besten aussuchen.“ Dabei spielten nicht nur Schulnoten eine Rolle. Von Berlepsch: „Für uns ist es auch wichtig, dass junge Menschen überzeugend darlegen können, dass sie von der Seefahrt begeistert sind.“ EHA

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