Grünes Licht für weiteres Fachpersonal beim Bund

Martin Staats, Foto: BDB
Das für eine bessere Planung und die technische Begleitung von Wasserstraßenvorhaben benötigte Fachpersonal bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) kann jetzt gesucht und eingestellt werden.
Der Haushaltsausschuss im Bundestag hat den Weg frei gemacht für 44 zusätzliche Stellen im Planungs- und Investitionsbereich der WSV, freut sich der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB).
„Die Freigabe der zusätzlichen Stellen ist ein wichtiger erster Schritt in die richtige Richtung, damit Infrastrukturprojekte an den Flüssen und Kanälen, wie etwa die Sanierung der Schleusen am Main, deutlich schneller umgesetzt werden können“, kommentiert BDB-Präsident Martin Staats die aktuelle Entwicklung. Der Branchenverband hat gemeinsam mit weiteren Interessenvertretungen in den zurückliegenden Monaten wiederholt die Personalaufstockung eingefordert. Dank der neuen Mitarbeiter könnten die Planverfahren beschleunigt und so dem Substanzverlust im deutschen Fluss- und Kanalsystem endlich wirksam begegnet werden.
Der über Jahre erfolgte Personalabbau in der größten Infrastrukturbehörde des Bundes zeigt nach Überzeugung des BDB „gravierende Folgen: Dreistellige Millionenbeträge, die vom Bund für Erhalt und Ausbau des Wasserstraßennetzes bereitgestellt werden, konnten unter anderem wegen des fehlenden Fachpersonals wiederholt nicht verbaut werden.“ So liege beispielsweise das Durchschnittsalter der Schleusen bei 75 Jahren. EHA
