Rheinhäfen auf Erholungskurs

Im Hafen Mannheim wurden 2019 rund 7,8 Millionen Tonnen umgeschlagen, Foto: Hinderfeld PR Office
Die Binnenhäfen Mannheim und Ludwigshafen haben ihren Umschlag im vergangenen Jahr im Vergleich zu dem durch das Niedrigwasser auf dem Rhein geprägten schwachen Jahresergebnis 2018 steigern können. Insgesamt schlugen die Häfen wasserseitig rund 14,8 Millionen Tonnen Güter um, davon 7,8 Millionen Tonnen in Mannheim und 7 Millionen Tonnen in Ludwigshafen. Das entspricht Zuwächsen von fünf respektive elf Prozent, wie die Staatliche Rhein-Neckar-Hafengesellschaft Mannheim jetzt mitteilte.
Die Stärken der beiden Standorte hängen in besonderem Maße an den jeweils ansässigen Unternehmen. In Ludwigshafen stellen die chemischen Erzeugnisse den größten Teil des Umschlags dar, gefolgt von Erdöl, Mineralöl, Mineralölerzeugnissen und Gasen.
In Mannheim blieb die Gütergruppe „feste Mineralische Brennstoffe“ mit rund 2,2 Millionen Tonnen trotz eines 17-prozentigen Rückgangs das größte Segment. Mit 1,6 Millionen Tonnen folgte der Umschlag von „anderen Nahrungs- und Futtermitteln“. jpn/ger