Update: „Albis“ schwimmt wieder

Die „Albis“ blockierte seit vergangenem Montag die Elbe, Foto: WSA Dresden
Update vom 21. März 2016, 12:59 Uhr
Die „Albis“ ist befreit. Innerhalb von wenigen Minuten konnten zwei Bergepanzer und ein Schlepper den Frachter wieder auf Kurs bringen. Das tschechische Schiff wurde bis zum gestrigen Sonntag um rund 800 Tonnen Ladung Salz geleichtert, um das Manöver zu ermöglichen.
Bevor die „Albis“ ihre Fahrt fortsetzen kann, wird sie noch auf Schäden untersucht. ger/dpa
Update vom 21. März 2016, 12:38 Uhr
Am heutigen Montag sollte die „Albis“ freigeschleppt werden. Das Manöver sollte um 12 Uhr beginnen, wie Karten Wild vom WSA am Morgen mitteilte. Der Einsatz sei eine „technische Herausforderung“. Mit Hilfe zweier Seilwinden auf Kettenfahrzeugen zu beiden Seiten der Elbe sowie einem Schlepper sollte das Lastschiff zunächst wieder längs zum Fluss gedreht und dann ein Stück elbaufwärts geschleppt werden. Der Einsatz dauert an. ger/dpa
Original-Artikel vom 16. März 2016
Der querliegende Frachter „Albis“ blockiert in Dresden die Elbe, so dass der Fluss seit Montagabend für den Schiffsverkehr gesperrt ist. Das mit rund 800 Tonnen Salz beladene Schiff war stromaufwärts in Richtung Tschechien unterwegs. Nun liegt es vor den Bögen der Albertbrücke und macht Berg- und Talfahrt unmöglich. Alle Versuche, die „Albis“ wegzuschleppen, scheiterten bisher, wie Karsten Wild vom Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Dresden sagte.
Auch die touristische Dampfschifffahrt hat Zwangspause, Raddampfer und Salonschiffe müssen am Kai bleiben. Nach WSA-Angaben hatte starke Strömung die Brückendurchfahrt der „Albis“ Richtung Tschechien verhindert. Warum das Schiff seitlich gegen einen der Pfeiler geriet, ist nach Angaben von Wild noch unklar. dpa/bre
