Spezialauftrag nach Kopenhagen

Das Hamburger Unternehmen Buss Port Logistics hat Komponenten für eine Müllverbrennungsanlage von Dresden nach Kopenhagen verschifft.

Die Turbine, der Generator und die zwei Kondensatoren mit einem Gesamtgewicht von rund 500 Tonnen wurden am Buss Hansa Terminal auf ein von Buss gechartertes Schiff verladen.

Bereits im Juli waren die vier Komponenten, von denen allein die Turbine 211 Tonnen wiegt, im Dresdner Hafen auf ein Binnenschiff verfrachtet worden. Die Abfahrt Richtung Hamburg musste allerdings aufgrund des Niedrigwassers der Elbe mit dem tiefsten Pegel seit mehr als 50 Jahren mehrfach verschoben werden. So erreichte der Schubverband erst etliche Wochen später den Buss Hansa Terminal. Dort wartete bereits die „Abis Esbjerg“ (IMO 9671486), die mit schiffseigenem Geschirr mit 300 Tonnen Hebeleistung ausgestattet ist, auf die schwere Ladung. Der 111 Meter lange, mit 5465 BRZ vermessene Mehrzweckfrachter unter niederländischer Flagge kommt auf eine Tragfähigkeit von 4200 tdw. Das Schiff wurde eigens für diesen Auftrag von Buss gechartert. Die Verladung des Schwerguts erfolgte im Tandemhub mit einem LHM 400 und einem LHM 600. Einen Tag später legte das Schiff Richtung Kopenhagen ab und erreichte noch am gleichen Tag den Zielhafen. Am nächsten Morgen erfolgte die Entladung mit den bordeigenen Kranen. Die Komponenten werden für den Bau einer Müllverbrennungsanlage benötigt.

Seit Anfang des Jahres hat sich Buss Port Logistics neu aufgestellt, um wie in diesem Fall auf die immer komplexer werdenden Anforderungen der Kunden reagieren zu können. „Mit der internen Umstrukturierung können wir auch solch anspruchsvolle Heavy-Lift-Projekte erfolgreich umsetzen“, sagte Thomas Keitsch, Manager of Logistics. fab

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