Fährverbindungen gefragt

Der Verkehr zwischen den deutschen Nordseeinseln wächst weiter. Rund 20.000 bis 25.000 Menschen würden derzeit pro Ferienwochenende von Norddeich nach Norderney fahren, sagte der Fahrdienstleiter der Frisia-Fähren, Heiko Knieper. Die Sommerferien in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sorgten für eine gute Auslastung der Schiffe. Im vergangenen Jahr habe man insgesamt rund 1,9 Millionen Menschen nach Norderney gefahren. Juist wollten laut Knieper rund 350.000 Urlauber besuchen.

Auch der Fährbetrieb AG Ems in Emden freut sich über die Insel-Lust der Touristen. Vor allem die Schiffe nach Borkum seien gut ausgelastet, erklärte Sprecherin Corinna Habben. Wie viele Urlauber in diesem Sommer mit den Fähren fahren, könne man jedoch noch nicht absehen. Bleibe das Wetter durchwachsen, entschieden sich manche Touristen gegen eine Fahrt auf eine Nordseeinsel.

Der Präsident des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), Alfred Hartmann, verwies auf den Inselverkehr als wichtigen Teil der Infrastruktur. „Dank der Fähren können die Inselbewohner zur Arbeit, zum Arzt oder für Besorgungen aufs Festland fahren.“ Andersherum brächten die Schiffe Touristen und damit Arbeitsplätze auf die Inseln.

Erst in der vergangenen Woche hatte die Reederei Norden-Frisia dieser Entwicklung Rechnung getragen – mit der Taufe ihrer umweltfreundlichen RoPax-Fähre „Frisia III“ und dem ersten Spatenstich für den neuen Fährterminal auf Norderney (THB 30. Juli 2015) lni/bre

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