Generalstreik geht in die nächste Runde
Seit Donnerstagmorgen verkehren in den griechischen Häfen, darunter auch Piräus, erneut keine Fähren mehr.
Die Gewerkschaft der Seeleute (PNO) hatte die für 48 Stunden angesetzte Arbeitsniederlegung bereits angekündigt. Sie ist Teil des in Griechenland herrschenden Generalstreiks. Zahlreiche Berufsgruppen protestieren gegen die von der Regierung angestrebte Rentenreform, die durchschnittlich 15 Prozent weniger Rente und gleichzeitig steigende Beiträge vorsieht.
Am Montag versperrten Landwirte Verkehrsknotenpunkte und Grenzübergänge, am Dienstag stand der Nahverkehr still. Am Mittwoch legten dann die Journalisten 24 Stunden lang ihre Arbeit nieder. Donnerstag folgten Staatsbedienstete, Taxifahrer und schließlich die Seeleute.
Die Fährschifffahrt stand schon in der vergangenen Woche fast fünf Tage lang still. Erst am Sonntagmorgen nahmen die Seeleute ihre Arbeit wieder auf. Die griechische Regierung sieht sich so mit dem zweiten Generalstreik innerhalb von 14 Tagen konfrontiert. ger/dpa