Stena kritisiert Subventionen
Seit 1994 verkehren Eisenbahnfähren der Reederei Stena Line zwischen dem südschwedischen Trelleborg und Mecklenburg-Vorpommerns Häfen Rostock und Sassnitz.
Wurden einst noch 200.000 Waggons pro Jahr verschifft, seien es heute weniger als 20.000. Das berichtete Katrin Verner, Freight Commercial Manager bei Stena Line, jetzt anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Güterverkehrskorridors. Gründe seien der für die Eisenbahnverkehrsunternehmen „hoch subventionierte Landweg“ über Dänemark und die festen Querungen. „Stena Line bietet die letzte Alternative zum Landweg“, sagte Ron Gerlach, Trade Director und Geschäftsführer der Stena Line GmbH. Die schwedische Regierung müsse jetzt Maßnahmen ergreifen, um die Transportalternative über die Ostsee zu stärken, forderte der schwedische Abgeordnete Anders Hansson. bek
