Stena Line weiterhin auf Wachstumskurs

Passagier- und Frachtzahlen bei Stena Line sollen 2020 weiter steigen, Foto: Stena Line
448.000 Gäste sind 2019 mit Stena Line zwischen Kiel und Göteborg gereist. Die schwedische Reederei will 2020 auf eine Stärkung der Kurzreisen- und Eventangebote sowie des schienenbasierten Frachtangebotes setzen und weiter wachsen.
Die Ostseefähren „Stena Germanica“ und „Stena Scandinavica“ legten beim Wachstum um ein Prozent im Reisesegment zu. Die Zahl der transportierten Autos ging um drei Prozent zurück, dafür nahmen 16 Prozent mehr Reisebusse den Weg per Fähre nach Schweden in Anspruch. Im Frachtbereich hätten sich die schienenbasierten Angebote als Treiber für die zukünftige Entwicklung erwiesen, hieß es.
„Die guten Passagierzahlen auf Kiel–Göteborg zeigen uns, dass wir mit unserem Angebot einen Nerv treffen und optimistisch auf 2020 schauen können. Skandinavien liegt, ebenso wie der Verzicht aufs Flugzeug, weiter im Trend, ebenso spielen das gute Wetter in den letzten Jahren und die vermehrte Zulassung von Wohnmobilen und Wohnwagen eine wichtige Rolle. Wir werden neue Programme für Kurzreisen anbieten“, erklärt Martin Wahl, Travel Commercial Manager Stena Line.
Im Frachtbereich gab es 2019 leichte Rückgänge, Stena erwartet 2020 aber deutliche Zuwächse im Intermodalbereich. „Ab Ende Januar startet mit drei Rundläufen pro Woche ein Kombizug ab Bettembourg in Belgien. Gemeinsam mit einem strategischen Kunden, dem Bahnoperateur und dem Hafen Kiel haben wir dieses Projekt zum Erfolg bringen können“, sagt Katrin Verner, Freight Commercial Manager.
Stena gilt mit aktuell etwa 5000 Angestellten als eines der größten Fährunternehmen der Welt. tja
