Bremer Landesbank baut Schiffe ab

Die Bremer Landesbank will ihr Kreditbuch für Schiffsfinanzierung bis Ende des Jahrzehnts um fast 30 Prozent zurückfahren. Das Portfolio soll 2020 nur noch 4,5 Milliarden Euro umfassen, sagte jetzt der Leiter Schiffsfinanzierung des Instituts, Ulrich Kropp. Ende 2015 standen noch Schiffsdarlehen mit einem Gesamtvolumen von 6,4 Milliarden Euro in den Büchern. Der Abbau soll vor allem durch Amortisation bestehender Darlehen und Aussetzung von Kreditneugeschäft umgesetzt werden. Auch Wertberichtigungen und Verluste dürften zur Reduzierung beitragen. „Wir sind mittlerweile in einer Strukturkrise, die Reedereien und Banken in gleichem Maße betrifft“, betonte Kropp. Die Schiffsfinanzierung bleibe aber langfristig ein Kerngeschäft für die zur Nord/LB-Gruppe gehörende Landesbank. mph/fab

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