Buss Capital emittiert Containerangebote

Die Containerinvestments hat Buss in mehreren Tranchen aufgelegt – teils in Euro, teils in Dollar (Foto: Buss)
Buss Capital hat jetzt mit dem Vertrieb des Direktinvestments Buss Container Direkt 2017 begonnen.
Es ist das zweite Produkt des Anbieters nach Einführung des Vermögensanlagengesetzes, teilte das Unternehmen jetzt mit. Buss Container Direkt 2017 besteht aus vier Angebotstranchen, von denen jeweils zwei zum einen auf Euro-Basis, zum anderen auf US-Dollar-Basis konzipiert sind. Anleger erwerben neue Tank- und Standardcontainer und sollen von der Vermietung der Boxen profitieren. Mietrate, Mietdauer und Rückkaufpreis sind dabei vertraglich festgelegt. Die Mindestabnahme liegt jeweils bei einem Tankcontainer beziehungsweise drei CEU-Standardcontainern (Cost Equivalent Unit).
Bei einer Laufzeit von zwei Jahren prognostiziert Buss eine IRR-Rendite (Internal Rate of Return) der Tankcontainer-Direktinvestments von 4,19 Prozent beziehungsweise 3,64 Prozent vor Steuern. Bei den Standardcontainer-Direktinvestments liegen die Werte bei 3,67 Prozent beziehungsweise 3,21 Prozent vor Steuern. Dabei ist zu berücksichtigen, dass diese Renditeangeben keinen Rückschluss auf die Höhe der tatsächlich fließenden Beträge zulassen und daher nicht mit den Renditeangaben anderer Kapitalanlagen vergleichbar sind. Buss weist außerdem darauf hin: „Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.“ Und auch dieser Hinweis darf im Publikumsgeschäft nicht fehlen: Der Erwerb der Vermögensanlagen „ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen“, so der Anbieter.
„Die positive Entwicklung des Standardcontainermarkts seit Mitte 2016 ermöglicht es uns, neben Tankcontainer-Direktinvestments erstmals auch wieder Direkt investments in dem größten Teilcontainersegment anzubieten“, sagte Buss-Capital-Geschäftsführer Marc Nagel. „In den vergangenen drei bis vier Jahren haben wir nur sehr selektive Investitionsmöglichkeiten in Standardcontainer vorgefunden.“
Standard- und Tankcontainer machen zusammen rund 70 Prozent der weltweiten Mietcontainerflotte aus. Der Einstiegszeitpunkt ist aus Sicht von Buss für beide Containertypen günstig, die Nachfrage nach Tankcontainern wachse stetig. Die weltweite Tankcontainerflotte sei in den vergangenen zehn Jahren im Schnitt um rund neun Prozent gewachsen. „Standardcontainer, deren Kaufpreise in den vergangenen Jahren insbesondere infolge der gesunkenen Preise für Stahl deutlich gefallen waren, bieten ebenfalls wieder Investitionsmöglichkeiten“, so Buss. Seit dem zweiten Halbjahr 2016 seien die Standardcontainerpreise und ihnen folgend auch die Mietraten kontinuierlich gestiegen und erzielten „solide Mietrenditen“. fab