Diana investiert in Flottenausbau

Diana hat für die „Hamburg“ (ex „APL Hamburg“) eine Kaufabsichtserklärung abgegeben, Foto: Hasenpusch
Diana Containerships investiert in den Flottenausbau.
Die im NASDAQ gelistete Reederei hatte im zweiten Quartal 2015 den Nettoumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 633.000 auf 891.000 Dollar gesteigert. Jetzt hat sich das Unternehmen zwei Post-Panamaxe gesichert. Für die beiden 6500-TEU-Einheiten „Hamburg“ (IMO 9332860) und „Rotterdam“ (IMO 9332858) bestehen Absichtserklärungen für den Kauf, teilte die griechische Reederei mit.
Die 2008 gebaute „Rotterdam“ übernimmt Diana Mitte September für 37,5 Millionen Dollar. Die 293 Meter lange „Hamburg“ aus dem Jahr 2009 folgt zwei Monate später zu einem Preis von 38,5 Millionen Dollar. Sie ist zu einer Bruttorate von 14.000 Dollar pro Tag an MSC verchartert, abzüglich 3,75 Prozent Kommission. MSC kann das Schiff zwischen Mitte Januar und Mitte März zurückgeben.
Ein aktueller Abgang aus der Flotte von Diana Containerships: Das Unternehmen trennt sich vom 2001 in Korea gebauten 3.739-TEU-Frachter Cap Domingo (IMO: 9215672) für 24,25 Millionen. Die Übergabe ist für März 2016 geplant. Die aktuellen Transaktionen bereits berücksichtigt, besteht die Flotte der Reederei aus 14 Containerschiffen: acht Panamaxe und sechs Post-Panamaxe.
Seit September vergangenen Jahres hat das Unternehmen fünf Frachter übernommen. Die Ausweitung der Flotte hat die Chartererlöse im zweiten Quartal 2015 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 12,5 Millionen auf 17,3 Millionen Dollar ansteigen lassen.
Die 2010 gegründete Diana Containerships ist ein Ableger von Diana Shipping. Beide Gesellschaften sind an der Börse in New York gelistet. Diana Shipping hatte zuletzt mit der französischen Bank BNP Paribas ein Darlehen in Höhe von 165 Millionen Dollar abgeschlossen (THB 28. Juli 2015). Die Kreditlinie läuft über fünf Jahre. Zusammen mit Einnahmen aus dem operativen Geschäft dient das Darlehen zur Ablösung eines Kredits über 195 Millionen Dollar bei der Royal Bank of Scotland (RBS). Die RBS hatte vor kurzem angekündigt, sich aus der Schiffsfinanzierung in Griechenland zurückzuziehen.
Ende 2014 bekam Diana Shipping von BNP Paribas bereits ein Darlehen über 53,5 Millionen Dollar. Die Flotte besteht aus 41 Bulkern, darunter befinden sich zwölf Capesizer und 20 Panamax-Einheiten. Die neue Kreditlinie dient der Finanzierung von 17 Schiffen. Die Flotte kommt auf eine Tragfähigkeit von 4,7 Millionen tdw. Das gewichtete Durchschnittsalter liegt laut Reederei bei 7,3 Jahren. fab

