Refinanzierung für HSH
Die HSH Nordbank hat sich mit einer großvolumigen Transaktion am Kapitalmarkt refinanziert. Dazu hat das Institut jetzt einen Hypotheken-Pfandbrief mit siebenjähriger Laufzeit und einem Volumen von 500 Millionen Euro aufgelegt. Das Orderbuch lag nach wenigen Stunden bei rund 800 Millionen Euro und wurde geschlossen, teilte die HSH Nordbank mit. Rund 40 Prozent der Emission entfielen auf institutionelle Investoren im Ausland. Neben der HSH Nordbank waren BNP Paribas, Commerzbank, DZ Bank und Nomura an der Transaktion beteiligt. „Das Fenster für großvolumige Pfandbrief-Emissionen ist aktuell günstig, liquide Transaktionen treffen auf eine hohe Investorennachfrage“, sagte Ralf Löwe, Leiter Funding der HSH Nordbank.
Die HSH Nordbank muss innerhalb von zwei Jahren verkauft oder abgewickelt werden. Darauf haben sich die EU und Deutschland geeinigt (THB 22. März 2016). Hamburg und Schleswig-Holstein sollen Mitte dieses Jahres Portfolios in einer Größenordnung von zunächst fünf Milliarden Euro zu von der EU-Kommission ermittelten Übertragungspreisen übernehmen. Ein Volumen von zusätzlich bis zu 3,2 Milliarden Euro an notleidenden Krediten kann die Bank dar über hinaus am Markt veräußern und die daraus entstehenden Verluste gegen die Staats garantie abrechnen. fab
