Umbau bei der HSH Nordbank

Die künftigen Eigentümer der HSH Nordbank fahren beim Institut einen harten Sparkurs.

Die Zahl der Beschäftigten soll nach Medienberichten von demnächst noch rund 1600 auf weniger als 1000 sinken. Durch einen zeitgleichen Abbau von Sachkosten soll der Verwaltungsaufwand bis spätestens Ende 2021 von heute rund 460 Millionen Euro jährlich auf insgesamt nur noch 300 Millionen Euro zurückgehen. Die HSH muss unter anderem eine Eigenkapitalrendite von mindestens 8 Prozent erreichen, um 2021 in die existenzielle Einlagensicherung des privaten Bankenverbands aufgenommen zu werden. Mit dem Eigentümerwechsel ist auch ein Wechsel des Namens verbunden. Nach Informationen des Manager Magazins favorisiert die Führungsspitze der Bank Hamburg Commercial Bank, kurz HCOB. Hamburg und Schleswig-Holstein hatten das Finanzinstitut Ende Februar auf Druck der EU-Kommission für rund eine Milliarde Euro an Finanzinvestoren um Cerberus und J.C. Flowers veräußert. fab

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