39,5 Millionen Tonnen bewegt

Setzt auf starken maritimen Cluster: Hansestadt Wismar. Das Mengenplus lag bei neun Prozent, Foto: Seehafen Wismar
Das schönste Geburtstagsgeschenk haben sich im vergangenen Jahr Mecklenburg-Vorpommerns Seehäfen selbst erarbeitet: einen neuen Umschlagrekord.
2015 gingen in den Häfen des Flächen-Bundeslandes insgesamt 39,52 Millionen Tonnen über die Kaikanten und damit gut drei Prozent mehr als im Jahr zuvor. „Das ist das beste Ergebnis in der Geschichte des Landesverbandes Hafenwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V. (LHMV)“, bestätigte Verbandschef Sören Jurrat dem THB auf Anfrage. Das bisherige Best-Resultat stammt aus dem Jahr 2008. Das Besondere am LHMV: Er wurde bereits am 30. August 1990 gegründet und damit noch einen guten Monat vor der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober des Jahres. Der Verband, unter dessen Dach die verschiedenen Häfen des Küstenlandes vereint sind, feierte im Spätsommer 2015 sein 25-jähriges Bestehen (THB 30. September 2015). Und so stellt sich die Entwicklung in den Häfen im Berichtsjahr dar: Im Plus-Bereich operierten Wismar (plus neun Prozent), Stralsund (plus acht Prozent), der Rostocker Fracht- und Fischereihafen (plus fünf Prozent) und der Seehafen Rostock (plus vier Prozent). Rückläufig war die Umschlagentwicklung in Sassnitz/Mukran (minus 22 Prozent), Wolgast (minus 23 Prozent), Lubmin (minus 49 Prozent) sowie in Uecker münde (minus drei Prozent). Der Hafen Vierow konnte sein Vorjahresergebnis bestätigen. Hinsichtlich der Güterarten bot sich 2015 dieses Bild: Der Stückgutumschlag erreichte landesweit 4,1 Millionen Tonnen (plus 20 Prozent), der Fähr- und RoRo-Verkehr legte um zwei Prozent auf 15,3 Millionen Tonnen zu, während Massengüter um zwei Prozent zurückgingen. EHA
