40 Kandidaten für Chefposten

Foto: Handelskammer Hamburg, Horch

Peters, Foto: HHLA
Die Suche nach einem Nachfolger für den Vorstandsvorsitzenden der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), Klaus-Dieter Peters, läuft auf Hochtouren.
40 Kandidaten hätten sich bislang vorgestellt, teilte Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) jetzt bei einer Sitzung des Ausschusses Öffentliche Unternehmen der Hamburgischen Bürgerschaft mit. Peters hatte im vergangenen Jahr angekündigt, seinen bis Ende Dezember 2016 laufenden Vertrag nicht zu verlängern (THB 10. Dezember 2015).
Alles, was zur Nachfolge über Namen, Zeiträume und Begründungen öffentlich kursiere, sei falsch, sagte Horch. Die Findungskommission führe mit Kandidaten aus ganz Europa gute Gespräche. Der Prozess werde jetzt fortgeführt, um „in den nächsten Wochen und Monaten“ zu einer Entscheidung zu kommen. Es bestehe „keine unbedingte Eile“.
Thema in der Ausschusssitzung war vor allem die Strategie der HHLA für den Container Terminal Burchardkai (CTB). Horch sagte dazu, es sei keine Überraschung, dass es einen permanenten Verbesserungsbedarf gibt. Der Burchardkai müsse modernisiert werden, verbunden mit Anpassungen in der Arbeitsorganisation. Prozessabläufe müssten verbessert werden, die ersten Schritte seien getan.
Von den Presseberichten über die Situation am CTB sei er selbst überrascht worden. Neben Horch stand dazu vor allem HHLA-Personalvorstand Heinz Brandt den Ausschussmitgliedern Rede und Antwort (THB 25. April 2016). Brandt führte aus, dass sich die kritischen Einschätzungen der Firma Metaplan auf Vorgänge in der Vergangenheit beziehen und entsprechende Korrekturen vorgenommen worden seien. Horch wiederum betonte: „Wir sind mit der Vorgehensweise des Vorstands absolut einverstanden.“ Er sei überzeugt, „dass sich alle Beteiligten in dem Unternehmen ihrer Verantwortung bewusst sind und auch entsprechend handeln.“ fab
