„AIDAsol“ bezieht jetzt grünen Strom

Der Hafen Hamburg will beim Umweltschutz im Allgemeinen und der Luftreinhaltung im Besonderen weltweit Trendsetter sein.

Diesen Anspruch bekräftigte Wirtschaftssenator Frank Horch am Mittwoch am Kreuzfahrt Terminal Altona (CC 2) während de Vorstellung des umfangreichen Hafengeburtstags-Festprogramms (siehe Artikel oben). Auch die Schifffahrt müsse dazu einen wirksamen Beitrag leisten. Der jetzt vorgestellte neue Luftreinhaltungsplan (THB 3. Mai 2017) sehe dazu entsprechende Maßnahmen vor.

Ausdrücklich lobte Horch die Anstrengungen der zum Carnival-Konzern gehörenden Reederei AIDA Cruises beim maritimen Umweltschutz. Der von Rostock aus geführte Betrieb sei nicht nur ein engagierter Hauptsponsor des Hafengeburtstags, sondern trage auch zu einem erheblichen Teil zur Spitzenstellung Hamburgs als Kreuzfahrtstandort bei. Das Unternehmen sei zudem ein wichtiger Partner bei der Erprobung und Einführung alternativer Stromversorgungskonzepte während der Hafenliegezeiten an den drei Cruise-Terminals. So wird die am CC 2 abgefertigte „AIDAsol“ jetzt mit Hamburgs erster stationärer Landstromanlage versorgt. Hansjörg Kunze, Vice President PR & Communication bei der Reederei, hob das gute Funktionieren der Anlage hervor: „Unser Kapitän ist ganz entspannt. Alles läuft einwandfrei.“

Mit dem jüngsten Anlauf des Luxusliners hatte die Landstromanlage ihren Regelbetrieb aufgenommen und gibt während der Liegezeit Ökostrom ab, teilte die Hamburg Port Authority (HPA) mit. Die Generatoren der „AIDAsol“ konnten her untergefahren werden. Den Strom liefert das städtische Unternehmen Hamburg Energie. HPA und AIDA Cruises unterzeichneten am Mittwoch einen entsprechenden Liefervertrag.

„Mit dem Abschluss ist ein historischer Meilenstein für eine ökologische Stromversorgung der Kreuzfahrtschiffe im Hamburger Hafen erreicht worden“, so Tino Klemm, Chief Financial Officer und Member of Management Board der HPA. EHA

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