Ausgleichsfläche für den Moldauhafen
Falls Hamburg den Zuschlag für Olympia 2024 erhält, würde Tschechien sein 30.000 Quadratmeter großes Gelände im Moldauhafen zur Verfügung stellen. Das hat jetzt der tschechische Verkehrsminister Dan Tok bei seinem Besuch in der Hansestadt in Aussicht gestellt. Die Hansestadt hält die Umsiedlung in den Kuhwerder Hafen für denkbar. Die Verhandlungen über eine mögliche Ausgleichsfläche laufen bereits seit Monaten. Das bisherige Gelände am Kleinen Grasbrook war den Tschechen zur Nutzung 1929 übergeben worden, als ungehinderte schiffbare Verbindung des Binnenlandes zu den Weltmeeren. Noch bis 2028 darf die tschechische Republik das Areal nutzen. So ist es im Versailler Vertrag geregelt worden. Die Pacht wurde für 99 Jahre vereinbart. Tschechien gehört inzwischen zu den größten Handelspartnern des Hamburger Hafens. 90 Prozent der Güter werden per Bahn im Hinterland transportiert, zehn Prozent per Lkw. FBi

