Autoumschlag verbessert sich

Als Universalhafen unverzichtbar: der Hafen von Göteborg, Foto: Port of Gotheburg
Der südwestschwedische Hafen Göteborg erweist sich weiterhin als verlässliches Ein- und Ausfallstor für den seewärtigen schwedischen Außenhandel.
Wie die Hafenverwaltung am Montag mitteilte, erlebte vor allem der Containerverkehr im zweiten Quartel einen kräftigen Mengenschub. Rund 213.000 TEU wurden zwischen April und Juni über die Umschlaganlagen des Hafens bewegt (plus zwei Prozent). Allerdings: Für das Halbjahr unterschreitet der Hafen beim Boxen-Umschlag knapp das Vorjahresergebnis; 418.000 TEU aktuell stehen 425.000 TEU im Vorjahresvergleichszeitraum gegenüber.
Einen deutlichen Rückgang gab es beim RoRo-Verkehr, auf den zwischen Januar und Juni rund 265.000 Frachteinheiten entfielen. Vor einem Jahr waren es noch 286.000 Frachtsendungen. Mit guten Zahlen steht das Segment Autoumschlag da. Für das erste Halbjahr weist die Hafenverwaltung rund 93.000 Neufahrzeuge aus, während vor einem Jahr 89.000 Einheiten zu Buche schlugen (plus fünf Prozent). Tonnenbringer bleibt der Umschlag von unterschiedlichen Energieträgern. Bis Ende Juni gingen rund 9,8 Millionen Tonnen über die Kaikanten. Vor einem Jahr waren es 9,1 Millionen Tonnen (plus sieben Prozent). Bei den Passagierverkehren gab es keine große Veränderung: 769.000 Passagieren aktuell stehen 770.000 im Vorjahr gegenüber. EHA
