BREB-Schiffe laufen Mukran Port an

Der Wandel des Mukran Port zu einem modernen Universalhafen schreitet voran. Das wurde beim 9. Mukran Port Annual Summit deutlich, zu dem kürzlich rund 150 Vertreter aus Politik, Verbänden und Unternehmen im Hafen zusammengekommen waren.

Im Beisein von Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung in Mecklenburg-Vorpommern, wurden die Weichen für die strategische Weiterentwicklung des Hafens gestellt. Die Reederei BREB und der Mukran Port unterzeichneten einen langfristigen Hafenvertrag, der die Basis für regelmäßige Schiffsanläufe bildet. Mit der Continental Line verbindet BREB von der Ostsee aus Häfen in der Nordsee, auf der iberischen Halbinsel sowie Hafenstandorte im Mittelmeer.

Im Geschäftsfeld Offshore gab es ebenfalls eine positive Nachricht zu vermelden. So unterzeichnete das spanische Energieunternehmen Iberdrola eine Absichtserklärung zur Errichtung einer weiteren Offshore-Service-Station für den neuen Windpark „Baltic Eagle“, der nordöstlich von Rügen errichtet werden soll. Damit würden dann vom Mukran Port aus bereits drei Offshore-Service-Stationen mit mehr als 200 hoch qualifizierten Mitarbeitern operieren.

„Für die Region ist der Hafen ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Wir wollen die Rahmenbedingungen weiter verbessern und den eingeschlagenen Weg erfolgreich fortsetzen“, sagte Harm Sievers, Geschäftsführer Mukran Port, mit Blick auf die Vertragsunterzeichnungen.

Beim 9. Mukran Port Summit sprach Nikolay Mamenko von der staatlichen russischen Hafengesellschaft Rosmorport über Möglichkeiten, wie der Mukran Port in globale Lieferketten eingebunden werden kann. Er skizzierte die Perspektiven des Hafens im eurasischen Korridor der „Neuen Seidenstraße“ und hob die hervorragende Hafeninfrastruktur und die gute geografische Lage im Ostseeraum als ideale Standortbedingungen hervor. bek

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