Bremens Häfen als „Chefsache“

Hans-Joachim Schnitger, Foto: THB-Archiv
Bremens künftiger Senat ist gut beraten, die Häfen des Stadtstaates bei der Ausstattung mit öffentlichen Geldern nicht unter ferner liefen zu behandeln. Diesen Appell richtete der Vorstand der Bremischen Hafenvertretung (BHV) auf seiner jüngsten Mitgliederversammlung an die mit der Regierungsbildung (=Senat) befassten politischen Parteien.
So ist beispielsweise die aus den jüngsten Bürgerschaftswahlen als stärkste Partei hervorgegangene CDU darum bemüht, ein Jamaika-Bündnis aus Grünen, FDP und der CDU auch an der Weser zu schmieden. Der alte wie neue BHV-Präsident Hans-Joachim Schnitger forderte überdies, dass der künftige Bürgermeister „die Stärkung der bremischen Häfen zur Chefsache macht“. Die BHV, die künftig auch die Logistikbranche stärker repräsentieren wird, drängt darauf, die schon vor geraumer Zeit definierten Wachstums- und Mengenziele unter einem künftigen Senat im Blick zu behalten.
So müsse der Gesamtumschlag von heute rund 74 Millionen Tonnen auf künftig 80 Millionen Tonnen anwachsen, während sich der Containerumschlag auf gut sechs Millionen TEU (heute: 5,5 Millionen TEU) und der Autoumschlag auf 2,5 Millionen (2,2 Millionen) Einheiten im Jahr einpendeln sollen. EHA
