Brunsbüttel als Energiedrehscheibe

In welche Richtung kann und soll sich der Unterelbe hafen, Logistik- und Indus triestandort Brunsbüttel mittel- und langfristig entwickeln? Dieser Frage widmet sich dauerhaft das im September gegründete „Industriepolitische Bündnis“, das durch die Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel sowie den DGB Nord getragen wird und das sich zudem einer besonderen Wertschätzung der Kieler Landesregierung erfreut. Am kommenden Dienstag, den 8. Dezember wird vor Ort zum zweiten Mal das „Industriepolitische Forum“ ausgerichtet, und zwar von 10 Uhr bis 14 Uhr im Informationszentrum Kernkraftwerk Brunsbüttel. Das Leitthema dieser Veranstaltung lautet: „Energie für den Industrie- und Hafen standort Brunsbüttel“. Eine zentrale Rolle wird dabei das Projekt eines LNG-Import-Terminals in Brunsbüttel spielen. Dazu wurde kürzlich eine positive Bedarfsanalyse in Kiel vorgestellt (THB 4. November 2015).

Brunsbüttel orientiert sich bei diesem Projekt an den Dimensionen des niederländischen LNG-Terminals GATE in Rotterdam, der im Herbst 2011 in Betrieb genommen wurde. Die Gesamtkosten lagen damals bei rund 800 Millionen Euro. Die maximale jährliche Durchleitungskapazität bemisst sich auf gut 16 Millionen Kubikmeter. EHA

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