Busan setzt massiv auf Transshipment

Der südkoreanische Hafen Busan soll bis 2020 zu einer leistungsstarken Transshipment-Drehscheibe weiterentwickelt werden. Diesen Plan verfolgen das südkoreanische Ministerium für Ozean und Fischerei sowie die Busan Port Authority. Damit ziehen beide Einrichtungen die Konsequenzen aus dem seit Jahren stark wachsenden Transshipment-Aufkommen in der Hafen- und Werftenmetropole. 2014 überstieg das Durchfrachten-Aufkommen erstmals in der Geschichte des Hafens die Loco-Menge bei Containern. Der Transshipment-Anteil lag bei etwas über 50 Prozent. Zur Einordnung: Im Jahr 2000 machte er noch ein gutes Drittel des Container-Gesamtumschlags aus. Mit der strategischen Neuausrichtung sind bis 2020 umfangreiche Baumaßnahmen verbunden. EHA

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