ChainPort verknüpft Häfen

Gruppenbild mit Senator Horch (3.v.r.): ChainPort-Initiatoren, Foto: HPA
Hamburg bildet zusammen mit den Häfen Busan, Singapur, Shenzhen, Los Angeles, Felixstowe und Antwerpen den Kern eines globalen Netzwerkes.
Ziel ist es, die Digitalisierung in der Transportkette über See weiter zu entwickeln. Die Kooperation mit dem Namen „ChainPort“ wurde am Dienstag bei einem Spitzentreffen der IT-Manager aus den sieben Hafenstandorten in Hamburg offiziell gegrün det.
„Es hat schon einiges an Gewicht, wenn drei der größten Häfen und dazu noch Hamburg, der größte Hafen der USA, Felixstowe und Antwerpen eine weltweite Plattform bilden, um wichtige Informationen auszutauschen, aber auch um gemeinsam zukunftsorientierte, innovative Lösung zu erarbeiten“, sagte Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Port Authority (HPA). Mit ChainPort will die HPA über die traditionellen, bilateralen Hafenpartnerschaften hinausgehen. Globale Herausforderungen wie das Größenwachstum in der Containerschifffahrt führten dazu, dass die Häfen trotz des weiter bestehenden Wettbewerbs enger kooperieren müssten, ergänzte Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos). Kritik kommt vom wirtschaftspolitischen Sprecher der FDP-Fraktion, Michael Kruse. Er spricht von einem weiteren „Schau fensterprojekt“. jpn/EHA
