Eisbrecher beenden Einsatz
Die Eiszeit im Hamburger Hafen ist vorläufig beendet. 48 Tage waren die Eisbrecher der Hamburg Port Authority (HPA) im Einsatz, um gefährliche Eisstaus zu verhindern, die Deiche zu sichern und die Hafenschifffahrt zu unterstützen. Jetzt müssen die Schiffe auf die Werft, um neuen Unterbodenschutz zu erhalten.
Allein für den Eisbrecherdienst hat die HPA bisher gut eine Million Euro aufgewendet. Dazu kommen Reparaturen an beschädigten Schleusen und erste Ausbesserungsmaßnahmen an den Straßen. Die Beseitigung der größten Schlaglöcher auf Straßen im Hafen hat bereits 33.000 Euro gekostet. Wie hoch die Schäden durch Frost und Eis tatsächlich sind, wird in den kommenden Wochen an Dalben, Böschungen, Pontons, Straßen und Brücken im Hafen sichtbar. Erst dann lässt sich die Höhe der Kosten beziffern.
Durch den Eisgang wurden die Schleusen Ellerholz und Reiherstieg sowie das Sperrwerk Estemündung beschädigt. Zusammen mit Defekten an Wasserleitungen belaufen sich diese Reparaturkosten auf etwa 65.000 Euro.