Energieprojekt im Ruhe-Modus

Der Hafen Antwerpen will seine Stärke im Sektor Pe trochemie weiter ausbauen und setzt dabei auch auf Investoren aus dem Nah- und Mittelostraum.

Mit Saudi-Arabien arbeitet die Hafenverwaltung Antwerpen (HBA) seit geraumer Zeit an einem Großprojekt, das unter der Arbeitsbezeichnung „Energy Recovery System“ (ERS) geführt wird. In dieser Anlage soll es künftig darum gehen, aus Abfallstoffen wertvolle Sekundärrohstoffe für die Chemieindus trie zu gewinnen. Aus Antwerpener Sicht stellt dieses Vorhaben eine ideale Ergänzung zum heute schon sehr starken Petrochemie-Cluster dar, der hinsichtlich seiner Bedeutung dem in Rotterdam um nichts nach steht. 2015 kündigte der HBA das Projekt an. Aktuell stellt sich aber eine neue Herausforderung: Denn im Zuge des Wiederaufbereitungsprozesses fallen auch Stoffe an, die die CO2-Bilanz des Hafens belasten werden. Um hier von Anfang an einen Interessenkonflikt auszuschließen und um gegebenenfalls Lösungsvorschläge zu erarbeiten, entschied sich jetzt der HBA dazu, die möglichen Umweltfolgen dieses Vorhabens noch einmal untersuchen zu lassen. Mit der Durchführung dieser Untersuchung wurde das Unternehmen PwC beauftragt. Wann die Ergebnisse vorliegen werden, teilte der HBA nicht mit. Klar sei aber, dass man zum Projekt ERS derzeit keine weiteren Entscheidungen treffen werde. EHA

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