Erholung auf der Schiene

Der Containerschienenverkehr im Hafen von Göteborg hat sich im vergangenen Jahr erholt. 398.000 TEU wurden 2018 auf der Schiene bewegt, teilte die Gothenburg Port Authority (GPA) jetzt mit. Das entspreche einer Steigerung von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

2017 waren die Umschlagzahlen des schwedischen Hafens wesentlich von Streiks am Containerterminal von APMT beeinflusst worden. Seitdem habe sich das Transportvolumen aber fortlaufend wieder gesteigert, so die GPA. „Die Tatsache, dass das Bahnvolumen inzwischen wieder zunimmt, ist ein deutliches Zeichen für das wachsende Vertrauen in den Containerterminal im ganzen Land“, sagte Claes Sundmark, Vice President, Container, RoRo und Rail bei der Gothenburg Authority. Sundmark wies zugleich aber auch darauf hin, dass die Erholung des Containertransports auf der Schiene mehr Zeit benötigte als auf der Straße.

Mittlerweile herrscht im Hafen Göteborg wieder Optimismus, nicht zuletzt aufgrund des vierten Quartals 2018. In den letzten drei Monaten des Jahres lag das Volumen im Containerschienenverkehr 27 Prozent über dem Vorjahresniveau. Dieser Schwung soll sich nun fortsetzen. Dafür investiert die Hafenbehörde auch im laufenden Jahr unter anderem in Instandsetzung und Ausbau des Schienennetzes.

Die Bedeutung des Containerschienenverkehrs im Hafen Göteborg wird in Hinblick auf die Gesamtumschlagzahlen von 2018 besonders deutlich. So wurden von Januar bis Dezember insgesamt 753.000 TEU bewegt. Allein auf die Schiene entfiel damit mehr als die Hälfte der bearbeiteten Container. ger

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