Fernwärme ja, aber nicht aus Kohle

In rund zehn Jahren soll der Einsatz von Kohle für die Erzeugung von Fernwärme Geschichte sein.

Das berichtete der Norddeutsche Rundfunk (NDR) über seinen Hamburg-Sender „NDR 90,3“ am Montag. Er beruft sich dabei auf Informationen aus Senatskreisen, die am heutigen Dienstag im Rahmen des planmäßigen Landespressekonferenz-Termins präsentiert werden sollen. Der Ausstiegsbeschluss wurde demnach zwischen Vertretern des von SPD und Grünen geführten Senats sowie des Aktionsbündnisses „Tschüss Kohle“ im Rahmen von Geheimgesprächen ausgehandelt. Dabei konnte nach THB-Informationen ein Fahrplan vereinbart werden, der einen schrittweisen Ausstieg vorsieht. Zudem erfolgte die Einigung zwischen den Gesprächspartnern wenige Tage vor den Wahlen zu den Bezirksversammlungen in Hamburg. Sie fallen mit den Wahlen zum Europäischen Parlament (EP) am 26. Mai zusammen. Dem Plan zufolge soll das bereits seit Jahren als veraltet eingestufte Kraftwerk in Wedel (Schleswig-Holstein) 2024 vom Netz genommen werden. Die hier benötigte Kohle wird direkt mit Bulkern herangeführt und gelöscht. 2030 soll dann das Vattenfall-Kraftwerk Tiefstack im Osten Hamburgs keine Fernwärme mehr als Kohle, sondern nur noch aus Gas erzeugen. Die Kohle wird hier vornehmlich per Binnenschiff herangeführt. EHA

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