Germesheim rüstet auf

Im Germesheimer Binnenhafen können jetzt noch mehr Güter umgeschlagen werden. Das rheinische Traditionsunternehmen Freyer Hafenlogistik hat kürzlich einen zusätzlichen Umschlagbagger der Firma Sennebogen mit Sitz in Straubing erworben.

Mit einer Pylonhöhe von zwei Metern, einem Gewicht von gut 100 Tonnen sowie einer Ausrüstung mit einer Gesamtlänge von 25 Metern ist der mobile Umschlagbagger der 870-E-Serie ideal für den Umschlaghafen geeignet. So ist es möglich, alle ankommenden Schiffe des Hafens zu bedienen, teilte Freyer Hafenlogistik mit. Insbesondere die Mobilität und somit Flexibilität, die Auslegerhöhe und die hohe Standsicherheit hätten zu der Investitionsentscheidung geführt. Laut dem Hafenumschlagunternehmen sei ein weiteres Kriterium die Joystick-Steuerung gewesen, die es dem Fahrer ermöglicht, die hohen Lasten bequem und punktgenau zu verladen. Freyer Hafenlogistik kann nun nach eigenen Angaben innerhalb von 2,5 Stunden Schiffe entleeren, die rund 2.000 Tonnen Kies fassen. Insgesamt schlägt der 27-Mann-Standort jährlich 350.000 Tonnen Schütt- und Stückgut um.

Das Familienunternehmen Freyer Hafenlogistik wird mittlerweile in vierter Generation geführt. Gegründet wurde Freyer 1902 in Neckarsulm. Ab 1969 verschob sich das Tätigkeitsgebiet auf den Germesheimer Hafen, wo es seitdem Schiffe be- und entlädt – hauptsächlich Kies, Sand, Schrott, Roheisen sowie Düngemittel und Getreide. Auf dem Terminal kommen zudem zwei 305 Teleskoplader sowie der Umschlagbagger 860 D von Sennebogen zum Einsatz. acw

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