Gigant in Glückstadt

Umschlag des 261 Tonnen schweren Alstom-Trafos im Glückstädter Außenhafen Foto: Brunsbüttel Ports
Im Glückstädter Außenhafen ist jetzt ein in Mönchengladbach produzierter Trafo umgeschlagen worden.
Die 261 Tonnen schwere Anlage war mit dem Binnenschiff „Joliba“ aus dem Ladehafen Krefeld angeliefert worden. In Glückstadt wurde der Trafo mit einem Schwimmkran von Bord auf die Pier gesetzt. Diese war vorher für eine mehrwöchige Lagerung des Kolosses vorbereitet worden.
Der Trafo ist für ein Umspannwerk in Kummerfeld bestimmt, das Teil des elektrischen Versorgungsnetzes ist. Hier werden die 220-kV-Bestandsleitungen auf 380 kV umgerüstet, um die Kapazität der Stromleitungen von Quickborn bis zur Elbe zu erhöhen.
Nachdem alle Genehmigungen für den Weitertransport vorliegen, wird der Trafo per Lkw mit Kesselbrücke nach Kummerfeld transportiert. Dabei wird die Ladung zwischen zwei Trägern abgestützt, und eine Anpassung an das Ladegut durch hy draulische Breiten- und Höhenverstellung ermöglicht extrem niedrige und hohe Bodenfreiheiten.
Die Glückstadt Port GmbH & Co. KG ist als Unternehmen der Schramm Group Betreiber des Außenhafens in Glückstadt. Die strategisch günstige Lage am Nord ufer der Elbe bietet den weiteren Angaben zufolge optimale Voraussetzungen für den Umschlag von Stückgut, Massengut, Projektladung sowie für Schwergüter aller Art. Auf einer Gesamtfläche von 29.000 Quadratmetern verfügt Glückstadt Port über ausreichend Lagerkapazitäten und bietet zudem modernes Equipment, unter anderem speziell für das Handling von Containern.
Unter der Dachmarke Schramm Ports & Logistics bilden der Glückstädter Hafen sowie die von Brunsbüttel Ports betriebenen Brunsbütteler Häfen, der Rendsburg Port und zwei Terminals in Hamburg (Aurubis und Kraftwerk Moorburg) einen leistungsstarken Verbund in der Metropolregion Hamburg. FBi
