Göteborg baut weiteren Terminal

Der Hafen von Göteborg will 2017 mit dem Bau eines neuen Mehrzweckterminals im äußeren Hafenbereich beginnen, um sein Leistungsspektrum langfristig zu erweitern.

Das Expansionsprojekt ist das Größte seit den 1970er Jahren, teilte die Verwaltung des größten Hafens in Skandinavien jetzt weiter mit. Der Terminal solle zwischen Älvsborg und Arendal in der Flussmündung des Göta Älv auf einem rund 220.000 Quadratmeter großen Areal entstehen. Der Fertigstellungstermin ist nach 2020 geplant. Für das Projekt wollen die Schweden umgerechnet über 100 Millionen Euro in die Hand nehmen. Das schwedische Umweltgericht hat bereits grünes Licht für das Bauvorhaben gegeben.

„Wir haben uns sehr über diese Entscheidung gefreut, die dazu beitragen wird, Göteborgs Position als Logistikhauptstadt der Nordregion weiter zu stärken“, so Magnus Kårestedt, Chief Executive des Göteborger Hafens. „Der neue Terminal ist Teil unserer zukünftigen Expansionsstrategie und wird uns die Möglichkeit eröffnen, der wachsenden Nachfrage nach Seetransporten via Göteborg Rechnung zu tragen.“

Die neue Umschlageinrichtung ist von vornherein auf Vielseitigkeit ausgelegt: Das Spektrum reicht dabei von Containern, über Autos, Ro/Ro-Ladung und auch Passagieren. Ebenso stehe der Terminalbetreiber noch nicht fest. Wie bei den gegenwärtigen Umschlagterminals im Hafen soll auch bei der neuen Anlage wieder ein externer Betreiber ins Boot geholt werden. Es lägen bereits verschiedene Interessenbekundungen vor, heißt es seitens der Hafenverwaltung. Der maximale Tiefgang für Schiffe, die den Terminal anlaufen, soll elf Meter betragen. Kårestedt geht davon aus, das vornehmlich Kunden im innereuropäischen Verkehr von dem Terminal Gebrauch machen werde, entweder als finaler Löschhafen oder als Transshipment-Hub für EU- und Interkontinental-Verkehre. bre

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