Grünes Licht für Ausbau
Der Rostocker Fracht- und Fischereihafen setzt seinen seit drei Jahren andauernden Wachstumskurs fort. 2015 wurden 1,34 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Das höchste Ergebnis in der 25-jährigen Geschichte der Betreibergesellschaft RFH, wie Geschäftsführerin Daniele Priebe, die zum 1. Oktober das Unternehmen verlassen wird, auf dem Jahresempfang erläuterte. Rund 370.000 Tonnen Güter gingen in den ersten drei Monaten 2016 über die Kaikante. Der Hafen sah sich dabei vor der Herausforderung, einen marktbedingten Rückgang des Holzumschlags von 85.000 Festmeter pro Monat auf aktuell 45.000 Festmeter zu kompensieren. „Ein warmer Winter und zahlreiche Orkanschäden in den Forsten haben das Angebot von preisgünstigem Holz im Binnenland erheblich vergrößert, so dass weniger importiert wurde“, begründete die RFH-Geschäftsführerin. Im Gegenzug entwickelten sich der Umschlag von Düngemitteln und die Einlagerung von gefrostetem Fisch überdurchschnittlich.
Ende 2015 konnte der RFH die Weichen für den Ausbau der Hafenkapazitäten stellen. Drei Investitionsprojekte wurden von der EU genehmigt und können somit auch gefördert werden. So soll noch im Sommer mit dem Ausbau des zusätzlichen Liegeplatzes 27 begonnen werden. pk