Häfen zufrieden mit EU

Die am Mittwoch erfolgte Erweiterung der sogenannten Allgemeinen Gruppenfreistellung (AGVO) durch die EU-Kommission wird seitens der Seehafenverkehrswirtschaft positiv aufgenommen (THB 18. Mai 2017).

So begrüßt die norddeutsche Wirtschaft ausdrücklich die durch die Kommission beschlossenen Änderungen. Sie würden „die Wettbewerbsbedingungen für Unternehmen im Binnenmarkt erleichtern“. Und weiter: „Investitionen in unsere norddeutschen Häfen sind nun schneller möglich, ohne erst ein langwieriges Notifizierungsverfahren bei der Kommission durchlaufen zu müssen“, so Dr. Wolfgang Blank, Vorsitzender der IHK Nord und Präsident der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern.

Zufrieden ist auch Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos): „Wir haben im Konsultationsprozess über den Verordnungsentwurf die besondere Situation der Seehäfen erfolgreich erläutern können.“ Das Ergebnis dieses Dialogs sei nun, dass „praxistaugliche Regelungen“ gefunden wurden, „die zu den erwarteten positiven Effekten auf die Entwicklung des Hafens und der gesamten Region beitragen werden“.

Auch die Binnenhäfen sehen sich gestärkt, meint Boris Kluge, Geschäftsführer des BÖB (Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen): „Die unsichtbaren Barrieren sind aus dem Weg geräumt.“ EHA

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